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Die Geschichte von Lanzarote

Antike (Vor-Europäische-Eroberung)
Die jüngsten archäologischen Entdeckungen zeigen, dass die Insel vor mindestens 1000 v. Chr. bewohnt war und dass diese Bevölkerung mindestens minimalen Kontakt mit den Phöniziern und Römern hatte.
Analysen von Pollen, die in den Sedimenten aus dieser Zeit gefunden wurden, haben gezeigt, dass Lanzarote einen wesentlich grösseren Pflanzenbestand besass, als die ersten Bewohner die Insel besiedelten. Daraus können wir spekulieren, dass die Einführung der Hirtentiere und der Getreideanbau der ersten Bewohner eine grosse Auswirkung auf die Umwelt der Insel hatte.

Die ersten Bewohner kamen aus Nord-Afrika (Berberer) und genetische Studien so wie ein paar bekannte Fragmente ihrer Sprache stützen diese Theorie. Allerdings bleiben viele Geheimnisse über die Urbevölkerung ungelöst, das größte aller ist vielleicht, dass, obwohl alle großen Kanarischen Inseln zum Zeitpunkt der europäischen Eroberung bewohnt waren, die Inselbewohner keine Kenntnisse der Navigation besassen. Die Frage, die sich Historiker stellen, ist, ob die Guanchen also durch eigenen Antrieb die Inseln erreichten oder ob sie doch gewaltsam auf die Inseln verbandt wurden.

Guanches und Majos
Der Ausdruck "Guanche" bezog sich ursprünglich auf die Einwohner von der Insel Teneriffa, aber heut zu Tage gilt er als allgemeine Bezeichnung für die Urbevölkerung aller Kanarischen Inseln. Der Name "Majo" bezieht sich speziell auf die Ureinwohner der Insel Lanzarote und Fuerteventura. Die Insel, die wir Lanzarote nennen, war den Majos als Titerogakaet oder Titeroigatra - Rose-farbiger-Berg - bekannt.
Sie musste sich in einem "Steinzeit"-Zustand befunden haben, als die europäischen Entdecker die Inseln erreichten, zwar hatten sie einiges Wissen über Keramik, besassen aber keine Kenntnisse von Metallen und lebten in Steinhäusern oder Höhlen. Ihre Landwirtschaft war einfach, sie ernteten Gerste - aus der sie Gofio machten (eine Art natürlichen Mehls) - und hielten Ziegen, Schafe und Schweine. Sie fischten, sammelten Meerestiere und ernteten wilde Früchte oder Gemüse, welches auf der Insel wuchs. Die Chronik von Jean de Bethencourt und Gadifer de la Salle Expedition in 1402 (Le canarien) beschreibt die Gesellschaft als polygam, jede Frau besass drei Ehemänner. Es wird vermutet, dass dieser Brauch eine Folge der weiblichen Kindestötung war, sie wurde ausgeübt, um die Bevölkerung, die sich auf einer so trockenen Insel mit sehr begrenzten Ressourcen befand, zu begrenzen.
Die Legende von Princesa Ico, erzählt von Lanzarote Mencey (Chef oder König), Zonzamas, der dem kastilischen Freibeuter, Ruiz de Avendaño, im Jahr 1377 das Angebot hospitalidad de Lecho (eine Einladung mit seiner Frau zu schlafen) machte. Es wird gesagt, dass Princesa Ico, die hellhäutige Mutter des letzten Mencey von Lanzarote (Guardafia), dass Produkt aus dieser Begegnung sein soll.

Wiederentdeckung
Der Genueser Seefahrer, Lancelotto Malocello, hat die Kanarischen Inseln im Jahr 1312 wiederentdeckt und die Insel wurde so zum ersten Mal auf einer europäischen Karte (im Dulcert Atlas) im Jahr 1339 unter dem Namen "Insula de Lançarote Mallucellus" (Insel Lancelotto Malocello) verzeichnet, später verkürzt auf "Lanzarote ". Am Ende des 14. Jahrhunderts gab es einige weitere europäische Expeditionen auf die Insel - In der Regel mit dem ausdrücklichen Zweck Sklaven zu fangen oder Orchilla zu sammeln (wird zum Flechten verwendet , oder um Farbstoff zu machen)

Eroberung
Obwohl Lancelotto Malocello einige Zeit auf der Insel verbrachte und sogar eine Festung in der Nähe des heutigen Teguise erbaute, begann die endgültige Eroberung von Lanzarote (und der Kanarischen Inseln) mit der Expedition des Freibeuters, Juan de Bethencourt und Gadifer de la Salle. Im Jahre 1402 landeten sie und richten sich eine Basis an der Costa del Rubicón der Nähe des heutigen Playa Blanca's ein. Die schriftliche Darstellung ihrer Abenteuer beschreibt eine extrem entvölkerte Insel mit nur 300 zurück gelassenen Einwohner. Die Eindringlinge, die zum Kampf vorbereitet kamen, fand anstatt Guardafia, den letzten Mencey und Sohn von Princesa Ico, der mehr als bereit war, einen Nichtangriffspakt und Freundschaftsvertrag mit den Eindringlingen zu unterseichnen. Im Gegenzug verlangte er Schutz vor den marodierenden Piraten und Sklavenhändlern. Nach einem kurzen gescheiterten Versuch, Fuerteventura zu erobern, verließ Jean de Bethencourt die Insel, um nach Unterstützung bei Enrique III von Kastilien zuersuchen und übertrug Gadifer de la Salle in seiner Abwesenheit die Führung. Doch während dieser Abwesenheit brach ein Machtkampf zwischen seinen Befehlshabern (Berthin de Berneval und de la Salle) aus, der sich auf die einheimischen Führer übertrüg und in einem blutigen Konflikt endete. Als Bethencourt im Jahre 1404 mit finanzieller und militärischer Unterstützung von Kastilien zurück kam, legte sich bald der Aufstand. Guardafia und seine Anhänger, wohlwissend, dass sie geschlagen waren, unterwurfen sich den Eindringlingen und wurden später getauft (und somit unter europäische Kontrolle gebracht).

Später übergab Jean de Bethencourt seine Kontrolle über die Insel an seinen Neffen, Maciot de Bethencourt, bevor er in sein Heimatland Frankreich zurückkehrte. Maciot heiratete die Guanchen Prinzessin, Teguise, und so entstand die Stadt mit dem selben Namen (auf dem Gelände von einer Ureinwohner Siedlung ). Nach Berichten zu folge, war Maciot ein ziemlicher Tyranne – er musste mit Gewalt von Kastilien zückgehalten werden, da er die Inseln an mehrere Feier verkaufen wollte (er hatte kein Recht dazu, so lange sein Onkel noch am Leben war). Dies wiederum führte zu einem Streit über die Kontrolle der Inseln zwischen Spanien und Portugal. Bis zum Jahre 1479 dauerte dieses Souveränitäts-Problem an, dann wurde die Inseln vertraglich durch Alcacovas zu Spanien (Kastilien) erklärt.

Fidel Lanzarote
Unter der Kontrolle des spanischen Adels (beginnend mit der Herrera Familie), wurden viele Sklaven aus Nord-Afrika geholt, um die entvölkerte Insel wieder zu besiedeln. Es waren diese Sklaven, die die Terassen an den Hängen bauten ( mit Hilfe von Dromedaren, die zur gleichen Zeit eingeführt wurden ). Die Nachkommen von Diego de Herrera und Ines Peraza blieben an der Macht bis im Jahre 1812 das alte Pfarr-Systhem durch die Gemeinde ersätzt wurde.

Piraten
Vielleicht verärgert durch die Tatsache, dass Sklaven von der afrikanischen Küste entwendet wurden, attakierten im 16. Jahrhundert maurische Piraten, wie Tabac Arráez und Morato Arráez, Lanzarote, um sich von dort Sklaven zu holen. Es waren aber nicht nur die maurischen Eindringlinge, um die sich die Bevölkerung Sorgen machen musste, sondern es gab auch Angriffen von englischen Piraten und Freibeutern, darunter ein Angriff von Sir Walter Raleigh im Jahre 1616.

Vulkanische Eruptionen
Die verheerenden und fast ununterbrochenen Vulkanausbrüche von 730-1736 zerstörten die fruchtbarsten Ackerböden auf der Insel, zusammen mit ca. 26 Dörfern. Als die Eruptionen schliesslich nachliessen, waren ca. 200km2 (oder ein viertel der Fläche von Lanzarote) unter Lava begraben. Die kleineren Eruptionen von 1824 bildeten 3 weitere Vulkankegel und dauerten 3 Monate an. Obwohl diese Eruptionen die besten Ackerböden der Insel verwüsteten, machten sie auch die heutige moderne Weinindustrie möglich, da sich durch die Eruptionen eine grosse Menge an Lapilli im La Geria Gebiet ablegte.

Moderne Verwaltung
Die Verfassung von Cádiz von 1812 erschaffte das Feudal Systhem und so wurden die Kanarischen Inseln eine spanische Provinz zusammen mit Santa Cruz de Tenerife als Hauptstadt. Im Jahre 1852 gewährte das Gesetz der freien Häfen den Kanarischen Inseln Immunität vor Zöllen und Verbrauchersteuern.
Ein halbes Jahrhundert später, im Jahre 1927, wurde das Archipel in 2 Provinzen aufgeteilt: Tenerife und Las Palmas. Lanzarote zusammen mit Gran Canaria und Fuerteventura fielen unter die Verwaltung der Provinz Las Palmas, mit Las Palmas als Hauptstadt. In 1982 wurden die Kanarischen Inseln zu einer autonomen Region Spaniens erklärt – dieser Tag wird jährlich am 30. Mai gefeiert (Dia de Canarias).

Tourismus
Die Eröffnung des Hotels Fariones in Puerto del Carmen im Jahre 1966 und die Eröffnung des Passagierterminals am Flughafen von Lanzarote vier Jahre später, war der Beginn des modernen Tourismus auf Lanzarote.




Die Geschichte von Lanzarote
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